17.02.2017

500 Jahre Reformation

Unterkirche St. Josef, Biedenkopf

"Lukas Cranach d. Ä. - Martin Luther, 1528 (Veste Coburg)"; gallerix.ru; Quelle wikiopedia commons

BIEDENKOPF. Anlässlich des Reformationsjubiläums befasst sich der Vortrag am 21. März 2017 mit der neuen revidierten Lutherbibe. Das Reformationsjubiläum ist "endlich" gestartet: Zu Beginn des feierlichen Jahres ist die neue revidierte Lutherbibel erschienen, in Berlin wurde das Reformationsjubiläum eröffnet mit der Überreichung der Martin-Luther-Medaille an Karl Kardinal Lehmann und im schwedischen Lund haben der Lutherische Weltbund und der Vatikan mit Papst Franziskus an 50 Jahre LWB und die gemeinsamen Erfolge erinnert.

Feiern und erinnern - das sind zwei Eckpunkte, die aufeinander bezogen sind. Die Katholische Kirche tat sich anfangs schwer, das Ereignis Reformation "nur" zu feiern. Dabei geht es doch darum wahrzunehmen, dass durch die Reformation auch religiös-plurale Konfessionen entstanden sind, durchaus auch mit vielen Verwundungen, Verfolgungen und traumatischen Ereignissen. Die zum Teil gemeinsamen Vorbereitungen auf das Reformationsjahr haben auf allen Seiten das Bewusstsein für die unterschiedlichen Perspektiven wachsen lassen, so dass Feiern und Erinnern keine Widersprüche, sondern eine größere Dimension dessen sichtbar machen, was mit 500 Jahren Reformation angestoßen und entwickelt wrde.Auch die Katholische Kiche hat sich in den 500 Jahren verändert. Das zweite Vatikanische Konzil manifestiert diesen Wandel sehr deutlich, ausgeschöpft ist er indes noch lange nicht. Daher können swohl die Evangelischen Kirchen und die Katholische Kirche miteinander feiern und die Verwundungen bedenken und im Gebet vor Gott tragen.

Weitere Informationen finden Sie hier. (hk)

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