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Karneval und Katholizismus

Die Geschichte des Karnevals im Pfarrheim St. Barbara, Dreikirchen
Karneval und Katholizismus
Karneval und Katholizismus
© Bru-nO - pixabay.com

Wie verträgt sich der Umsturz des Alltäglichen mit der Andacht?

Der Karneval oder - wie er in häretischen Kreisen genannt wird - Fasnacht und Fasching findet mit dem Aschermittwoch ein jähes Ende. In der Antike begann die fünfte Jahreszeit mit dem Martinstag am 11. November. Zwar beginnt sie auch heute noch zum selben Termin doch dient heute das Dreikönigsfest oft als Startschuss für die ungestümen Tage. Das heißt, die Fette Zeit ist eingerahmt von religiösen Hoch- und Höchstfesten. Der Verzicht bildet regelrecht eine Klammer und Gegenwicht zur kostümierten Ausgelassenheit. Ebenfalls sind Maskenbälle und Camouflage des Karnevals in Ländern dort am intensivsten, wo auch eine katholische Tradition prägend ist: im Rheinland, in Rio, in New Orleans, in Quebec oder im Alemannischen. Warum das so ist?

Wir laden Sie am 21. Januar 2020 dazu ein, etwas über die Geschichte des Karnevals und seine bunten Ausgestaltungen weltweit zu erfahren. Ebenso laden wir Sie dazu ein, über ein rituelles Nebeneinander von Sinnumkehr und Besinnung, von Völlerei und Fasten, von fröhlichem Übermaß und frommem Verzicht, von verschwenderischem Schwelgen und innerer Sammlung nachzudenken.

Weitere Informationen hier.