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Die Kriminalisierung der Seenotrettung

Entwicklungen der Seenotrettung
Die Kriminalisierung der Seenotrettung
Die Kriminalisierung der Seenotrettung
© Flavio Gasperini / SOS MEDITERRANEE

Die zivile Seenotrettung arbeitet aktuell unter erschwerten Bedingungen, die Mittelmeerstaaten sind durch die Corona-Pandemie stark getroffen, Häfen und Werften geschlossen. Der Krieg in Libyen wird unvermindert fortgeführt, UN-Hilfsorganisationen ziehen sich zurück, die Operation „Irini“ zur Kontrolle des Waffenembargos ist gestartet.

Dürfen wir auf Libyen als sicheren Ort verweisen? Die EU versucht schon länger, afrikanische Staaten für die Einrichtung von Ausschiffungsplattformen zu gewinnen. Bisher hat sich unter anderem Tunesien dagegen gewehrt. Gibt es dort neue Entwicklungen? Was geschieht aktuell im zentralen Mittelmeer, von wem werden Menschen in Seenot gerettet und wohin werden sie gebracht?

In diesem Arbeitsforum werden die Situation für Geflüchtete und Migrant*innen in Libyen und Tunesien und die Aktivitäten der EU beschrieben, sowie die Entwicklungen der Seenotrettung im Central Med aufgezeigt. Anforderungen an „Places of safety“ im Seerecht werden definiert und der Verantwortlichkeit der EU und einzelner Mitgliedstaaten gegenüber gestellt.
 

Referenten
Jana Ciernioch, SOS Mediterannee 
Corden Isler, Sea Eye

Moderation
Martin Mohr, Diözesansekretär der KAB Limburg

Veranstaltungsart
Online über zoom

Termin
17.06.2021, 18:30 - 20:00 Uhr

Kosten
die Veranstaltung ist kostenfrei

Anmeldung
kab@bistumbistumlimburglimburg.de

Weitere Informationen hier

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Anbieter:

Bistum Limburg

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